Erfahrungsbericht von Sam-9 aus Ungarn

.08.2026

Vor fast zweieinhalb Jahren kam Sam zu meinem Mann, unserer Hündin Jinya und mir ins schöne Berner Oberland.  Nachdem im Jahr zuvor unsere beiden Rüden verstorben waren, schauten wir nach einem neuen Kameraden für uns und Jinya. Beim stöbern im Internet stiess ich auf Sam (Bild 1).
Er war seit kurzem auf einer Pflegestelle in der Schweiz und lebte zuvor sechs lange Jahre im Tierheim Menhely. Ich fand Sam sofort toll und auch mein Mann war von seinen Fotos und Videos sehr angetan. Wir nahmen Kontakt auf und nach einigen Wochen kam es zum ersten Treffen (Bild 2).

Wir haben es sehr geschätzt, dass wir gut geprüft wurden von Animal-Happyend und dass sogar jemand unsere häusliche Umgebung angeschaut hat!-

Uns war schnell klar, dass Sam unser neues Familienmitglied werden sollte und wir durften ihn nach einem zweiten Treffen zur Probe mit nach Hause nehmen (vor allem um zu schauen, ob er auch uns als neue Familie annehmen mochte). Er blieb glücklicherweise und es brauchte eine lange Zeit, bis er Vertrauen fasste.  Es schien, als hätte er mit Menschen schmerzhafte Erfahrungen gemacht. Nähe zu erfahren oder sich im Haus und Garten frei und unbeschwert zu bewegen, fielen ihm nicht leicht, doch nach und nach konnte er sich entspannen.

Heute ist er, so wie ich es wahrnehme, ein zufriedener Hund, der seine Routinen liebt (vor allem, wenn es ums futtern geht ☺️) und der weiss, dass er geliebt wird. Er ist trotz seines hohen Alters noch sehr fit und gesund und er freut sich immer sehr auf seine Spaziergänge. Tagsüber ist Sam gerne im Garten, der nun zu „seinem Reich“ geworden ist, und sucht sich ein schönes Plätzchen im Schatten (auch gerne im Blumenbeet 😄) oder er bastelt sich in der Stube ein „Teppichnest“. Nachts schläft er fast immer neben meinem Mann, was vor zwei Jahren noch undenkbar war. Da mein Mann daheim arbeitet, ist Sam eh die meiste Zeit bei ihm und mittlerweile sehr mit ihm verbunden.

Sam ist uns allen ein wundervoller Freund und Gefährte geworden und wir hoffen, dass wir noch lange unsere schönen Spaziergänge mit ihm machen können.

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